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Eine Wärmepumpe ist von sich aus schon das Heizsystem mit den niedrigsten Betriebskosten und dem besten ökologischen Fußabdruck und damit eine zukunftssichere Technologie. Diese Art der Wärmeerzeugung ist eine Schlüsseltechnologie zur Erreichung der Klimaziele und hilft damit der globalen Erderwärmung entgegen zu wirken. Dennoch benötigt eine Wärmepumpe zu ¼ elektrischen Strom und dieser stammt auch in Österreich nach wie vor zu gewissen Anteilen aus konventionellen Kraftwerken. Seien Sie schlau und betreiben Sie Ihre Wärmepumpe mit eigenem Solarstrom. Eine Photovoltaik kann gerade in der Übergangszeit den Stromverbrauch der Wärmepumpe perfekt abdecken. sonnensysteme optimiert dieses Zusammenspiel. So stammen zu der Jahreszeit bis zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen. Es bleiben keine Betriebskosten übrig!


Es bleiben keine Betriebskosten übrig - dank Wärmepumpe in Kombination mit Photovoltaik


Seien Sie schlau und betreiben Sie Ihre Wärmepumpe mit eigenem Solarstrom.

Vielfalt für Ihre Bedürfnisse

Wärmepumpen können sich die benötigte Umweltwärme aus verschiedenen Energieträgern holen. Die drei erneuerbaren Energieträger heißen Luft, Erdwärme und Grundwasser. Jede Wärmepumpe ist auf einen Energieträger spezialisiert und unterscheidet sich in Technik und Anwendung voneinander. Von der kostenoptimierten Heizlösung bis zur höchstmöglichen Energieeffizienz, unser Heizsystem wird auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt.



sonnensysteme Tipp

Das System macht den Unterschied!

Ein Wärmerzeuger ist nur so effizient, wie es das Gesamtsystem zulässt. Deshalb steht bei sonnensysteme die richtige Verknüpfung im Vordergrund – sei es hydraulisch, elektrisch oder regelungstechnisch. Eine Wärmepumpe hat großes Potential, die Eigenverbrauchsquote einer Photovoltaikanlage zur erhöhen. Damit die Wärmepumpe bei vorhandenem Überschussstrom auch schnell und richtig reagiert, ist die Ansteuerung durch das Energiemanagement essenziell. Die Wärmepumpe kann einfach über die Smart-Grid Funktion angesteuert werden oder vollumfänglich in das Energiemanagement integriert werden. Damit ist auch eine Überwachung und Auswertung der Heizungsanlage möglich. Unsere geschulten Kundendiensttechniker kümmern sich bei der Inbetriebnahme um die perfekte Anbindung und sind rund um die Uhr für Sie da, so dass Sie nie kalte Füße bekommen.



FAQ Wärmepumpe

Fragen und Antworten zum Thema Wärmepumpen

Das Prinzip einer Wärmepumpe funktioniert umgekehrt zu dem eines Kühlschranks, das bedeutet, dass der Kältemittelkreislauf der Umgebung Wärme entzieht und diese an die Wärmepumpe abgibt. Diese Wärme wird von der Wärmepumpe auf ein noch höheres Temperaturniveau gebracht und kann dann für Warmwasser oder zum Heizen gebraucht werden.

Moderne Wärmepumpen erzeugen das 4- bis 5-fache der eingesetzten Energie, dies wird mit dem sogenannten COP-Wert (Coefficient of Performance oder Leistungszahl) ermittelt. Der COP zeigt wie hoch der Energiegewinn im Gegensatz zum Energieeinsatz ist. 

Die Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe sind relativ hoch, eine Investition lohnt sich dennoch. Speziell im Neubau ist eine Wärmepumpe hinsichtlich Gesamtkosten die günstigste Lösung. Sie benötigen weder Schornstein noch Öltank noch Gasanschluss. Es entstehen Ihnen auch keine Kosten für Brennstoffe oder deren Lagerung. Wärmepumpen arbeiten zudem nahezu wartungsfrei. Ist die Wärmequelle einmal erschlossen, steht die Energie dauerhaft und kostenlos zur Verfügung, die benötigte elektrische Antriebsenergie ist gering.

Welche der drei Wärmequellen die Beste ist hängt individuell von den Ansprüchen und den Gegebenheiten ab und kann somit nicht pauschalisiert werden.

Erde
Bei guten Voraussetzungen weisen Erdwärmepumpen eine hohe Jahresarbeitszahl auf und sind sehr effektiv, jedoch kann der Aufwand zur Erschließung mit großen Erdbauarbeiten oder Genehmigungen bei der Wasserbehörde einhergehen. Außerdem können horizontal verlegte Erdwärmekollektoren einen enormen Platzbedarf haben, der nicht auf jedem Grundstück gegeben oder gewünscht ist.

Wasser
Eine Wasser-Wärmepumpe erreicht sehr hohe Leistungszahlen, da das Grundwasser als einzige der möglichen Quellen die geringsten Temperaturschwankungen aufweist. Hier bedarf es jedoch unbedingt einer Probebohrung, da die hohe Effizienz eine entsprechende Wasserqualität und Wassermenge benötigt und dies auch durch die Wasserbehörde abgesegnet werden muss.

Luft
Die Umgebungsluft steht als einzige Quelle zur freien Verfügung und kann kostenfrei zur Wärmegewinnung genutzt werden. Auch die Erschließungskosten und der Platzbedarf sind hier am geringsten. Dafür zeigen Prüfungen, dass diese Art der Wärmepumpe die geringsten COP-Werte bringen.

Die in der Luft, im Boden und im Grundwasser gespeicherte Sonnenenergie ist die Hauptenergiequelle für Wärmepumpen. Um diese Umgebungswärme auf das entsprechende Temperaturniveau zu erhöhen nutzt die Wärmepumpe ein Kältemittel, das verdampft und dann durch Strom oder Gas verdichtet wird. Anschließend wird das Kältemittel in einem Kondensator wieder verflüssigt, wobei es seine Energie an das Heizmedium abgibt.

Die Lebensdauer einer Wärmepumpe entspricht in etwa der eines qualitativ hochwertigen Heizkessels. Im Normalfall sind das 20 Jahre. Werden Erdwärme oder Grundwasser als Wärmequelle verwendet, bedeutet solch ein Wärmepumpentausch keineswegs eine Neuerschließung der Wärmequelle.

Eine Wärmepumpe ist sehr wartungsarm. Kosten für Abgasüberprüfung oder das Kehren des Kamins fallen aufgrund des fehlenden Verbrennungsvorgangs nicht an. Dennoch ist es zu empfehlen, jede Wärmepumpe alle paar Jahre von einem Fachmann in Augenschein nehmen zu lassen. Luft-Wärmepumpen müssen einer regelmäßigen Überprüfung unterzogen werden. Diese beschränkt sich jedoch auf die Überprüfung des Kältemittelkreislaufs.

Grundsätzlich ist es möglich mit einer Wärmepumpe zu kühlen, jedoch ist diese Funktion durch die aktuelle Raumfeuchte begrenzt. Nur eine Klimaanlage erzielt wirklich niedrige Raumtemperaturen ohne das Schwitzwasser entsteht. Erd- und Grundwasserpumpen können passiv kühlen, indem Sie die Kühle der Erde und des Wassers direkt nutzen. Luft-Wärmepumpen hingegen kühlen aktiv, da hier der Kreislauf umgekehrt wird und sie dann funktionieren wie ein Kühlschrank.

Eine Wärmepumpe produziert vor Ort kein CO2 oder andere Schadstoffe. Die CO2-Bilanz der Wärmepumpe ist rein von der Leistungszahl (COP) und der CO2-Bilanz des Stroms abhängig. Bei Verwendung des europäischen Strommix mit 350g/kWh CO2-Ausstoß, ist die CO2-Bilanz dank der Leistungszahl mit unter 100g/ kWh zu bewerten. Diese Bilanz wird mit einer eigenen Photovoltaikanlage noch besser. Zum Vergleich: die CO2-Bilanz bei Gas liegt bei 250g/kWh, bei Heizöl sogar bei 320g/kWh. Wärmepumpen sind somit ein wesentlicher Hoffnungsträger zur Erreichung der Klimaziele.

Die Geräuschentwicklung bei Wärmepumpen stammt vom Verdichter, ähnlich wie bei einem Kühlschrank. Ist die Wärmepumpe im Technikraum oder Abstellraum aufgestellt, ist die Heizung praktisch unhörbar. Nur bei außenaufgestellten Luftwärmepumpen ist die Geräuschentwicklung ein nennenswertes Thema, da zusätzlich zum Verdichter auch das Gebläse Geräusche von sich gibt. Daher ist bei Luftwärmepumpen auf die Schalldaten zu achten, außerdem sollte die Platzierung im Garten gut durchdacht sein. Bei richtiger Installation und Verwendung unserer flüsterleisen Wärmepumpen wird Ihnen Ihre Heizung nie unangenehm auffallen.

Die Leistungszahl (=coefficient of performance/COP) ist ein Maß für die Effizienz einer Wärmepumpe. Sie entspricht dem Verhältnis von erzeugter Wärme und zugeführter Energie bei gewissen Prüfbedingungen. Sind diese Prüfbedingungen ersichtlich, können Wärmepumpen hinsichtlich Effizienz gut verglichen werden.

Bei Luft-Wärmepumpen ist ein COP ab 3,5 gut, bei Erd-Wärmepumpen ein COP ab 4,5 und bei Grundwasser-Wärmepumpen ein COP ab 5,5. Achten Sie bei Ihrer Produktauswahl darauf.

Die Jahresarbeitszahl (JAZ) gibt die zurückgerechnete Effizienz einer Wärmepumpe an. Die JAZ errechnet sich aus dem Verhältnis zwischen zugeführter Energie und erzeugter Wärme und wird somit hauptsächlich durch die Vorlauftemperatur der Heizung und die Temperatur der Wärmequelle beeinflusst. Je geringer der Temperaturunterschied, desto besser.

Für das Ansteuern der Wärmepumpe ist eine Intelligenz – unser Energiemanager – notwendig. Je nach Menge des Überschussstroms aus der Photovoltaik und Priorisierung aller Systemkomponenten gibt der Energiemanager der Wärmepumpe den Befehl zum sogenannten Anhebbetrieb. Der Anhebbetrieb bedeutet die Veränderung von systemabhängig veränderten Sollwerten auf welche die Wärmepumpe bei Solarstromüberschuss hinarbeitet.

Wichtig: Damit die Wärmepumpe überhaupt den eigenen Solarstrom nutzen kann, muss sich die Wärmepumpe auch im Haushalts-Stromnetz befinden. Das heißt die Wärmepumpe darf nicht über einen eigenen Netzanschlusspunkt verfügen und damit nicht über einen separaten Wärmepumpentarif abgerechnet werden.

Nein, eine Ansteuerung durch das Energiemanagement zwingt die Wärmepumpe nicht in den Betrieb sondern gibt lediglich eine Anlaufempfehlung. Die Wärmepumpenregelung entscheidet situationsbedingt ob der Anhebbetrieb umgesetzt werden kann oder nicht. Dies schützt die Wärmepumpe selbst, sowie vor Überhitzung der Raumtemperatur. Somit ist eine lange Lebensdauer aller Heizungskomponenten gegeben.